Gedanken bestimmen die innere Einstellung – und die können Sie steuern

Die neurowissenschaftlichen Befunde zeigen es: Gedanken und Emotionen verändern die Struktur unseres Gehirns. Wir müssen nicht zu Opfern unseres Gehirns werden, wir können sein Gestalter sein. Die Macht der Gedanken wird noch immer sehr unterschätzt. Doch unsere Gedanken und unsere innere Einstellung wirken vielfach als sich selbst selbsterfüllende Prophezeiungen. Wie oft haben Sie schon etwas, das Ihnen sehr wichtig war, gar nicht erst versucht, weil Sie Angst hatten, zu scheitern? Wenn Sie sich nicht überwinden können, haben Sie auch nichts zu erwarten. Wenn Sie es nicht versuchen, dann bleiben Sie auch genau dort, wo Sie sind. Wenn Sie es versuchen, haben Sie eine ausgesprochen reelle Chance auf Erfolg. Und werden sich großartig fühlen.

Negative Gedanken sind bei vielen von uns allgegenwärtig, häufig auch unbewusst. Über die Medien konsumieren wir oft den ganzen Tag schlechte Nachrichten. Hören Sie auf, Ihren Kopf mit diesem „Müll“ vollzustopfen. Unterhalten Sie sich nicht die ganze Zeit über eigene Fehler und die Fehler Ihrer Kollegen und Mitarbeiter. Sprechen Sie lieber über Erfolge, dann wird sich auch Ihre innere Einstellung ändern.

Während eines Kongresses zur Positiven Psychologie sah ich einen Film darüber, was Menschen glücklich macht. Im Anschluss unterhielt ich mich mit einem Bekannten über den Film und erzählte ihm, dass Menschen nicht viel Geld glücklich mache, sondern Mitgefühl, Freunde, Großfamilie, Gutes tun, Sport, innere und äußere Bewegung. Die Perspektive, die innere Haltung sind entscheidend für unsere Wahrnehmung. Das können wir aktiv beeinflussen, indem wir unsere Gedanken beeinflussen.

Nach Niederlagen enttäuscht zu sein, ist okay. Die damit einhergehenden Gefühle brauchen in diesem Moment Raum. Um Enttäuschung zu verarbeiten, helfen Gespräche mit Vertrauenspersonen, wo Du offen Schwächen zeigen kannst und dein Wert als Mensch, unabhängig von der Sache, unangefochten bleibt. Hier kannst Du deinen Gefühlen freien Lauf lassen. Aber danach gilt es, den Misserfolg zu akzeptieren. Um deine Niederlage gewinnbringend zu verarbeiten, ist Akzeptanz Voraussetzung. Richten bei deiner Analyse den Fokus nicht allein auf Schwächen und Defizite:

• Was waren Faktoren für den Misserfolg?
• Was lief gut? Welche Stärken kamen zum Tragen?
• Was kann ich daraus lernen?
• Was und wie lässt es sich beim nächsten Mal besser machen?
• Was lässt sich verändern?

Wichtig: Bei deinen Schlussfolgerungen helfen kein „ich muss“ oder „die anderen müssen“. Und schließlich gilt das dritte A, nämlich Abhaken! Lass die Vergangenheit hinter Dir, Du kannst sie nicht mehr ändern. Richte deine innere Einstellung nach vorn! Verbanne nach der Analyse Gedanken daran aus dem Kopf, sonst blockiert das dich beim zukünftigen Handeln.

Hatten sie nur Glück oder gibt es bestimmte Verhaltensweisen, Methoden und Tricks? Gibt es einen gemeinsamen Nenner des Erfolgs? Ich helfe Dir Schritt für Schritt dabei, Dein volles Potential zu erkennen und zu nutzen. Hinter jedem Erfolg verstecken sich Prinzipien und Gesetze, es lohnt sich diese zu kennen, umso das Beste aus Dir herauszuholen.

Nicht jeder Mensch strebt in seinem Leben nach Erfolg. Im Gegenteil: Die Masse der Menschen geht den Weg des geringsten Widerstands. Sie macht das, was einfach und schnell geht. Oder sie machen, was andere Menschen ihnen sagen. Wenn Du erfolgreich sein willst, musst Du die Herausforderungen und Risiken im Leben suchen! Denn Fortschritte machst Du immer dann, wenn Du über Dich hinauswachsen musst und vorher noch nicht sicher weißt, ob Du der Herausforderung gewachsen bist. Du entscheidest, wohin Dein Weg geht und welchen Standard Du für Dich erreichen willst.

Stell Dir eine große Erfolgspyramide vor. Ganz unten befinden sich die meisten Menschen. Je höher Du kletterst, desto kleiner wird die Gruppe. Desto besser ist die Luft und desto besser der Blick. Die Sonnenstrahlen erreichen die Spitze der Pyramide zuerst und bleiben dort auch am längsten. Du hast die Wahl, auf welcher Ebene der Pyramide Du sein möchtest.

Nach dem Besten in sich selbst zu suchen, ist nicht immer leicht. Aber es ist auch nicht viel schwerer, als auf Sparflamme zu leben. Und eins ist klar: Erfolg macht wesentlich mehr Spaß! Wenn Du erst mal angefangen hast, kannst Du den Schwung für alle neuen Unternehmungen mitnehmen und am Ende wirst Du für Spitzenleistungen sogar weniger Energie aufwenden müssen. An der Spitze gibt es nämlich weniger Konkurrenz.

Wenn Du etwas tust, von dem Du überzeugt bist, und mit Leidenschaft und Begeisterung Deine Ziele verfolgst, sind positive Ergebnisse oft nur noch die logische Konsequenz. Ruhe Dich nie aus und sei bereit, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Das Leben ist ein Abenteuer und Du hast die Wahl, ob Du den Weg einschlägst, den alle gehen, oder aufregende neue Pfade ausprobierst.

Dein größter Gegner für die Weiterentwicklung ist die so genannte „Komfortzone“. Das ist der Bereich, in dem Du es Dir bequem machen kannst und Dich nur vertrauten Aufgaben widmest. Kurz gesagt: Deine Routine. Es leuchtet ein, dass Du Dein volles Potential nur entfalten kannst, wenn Du aus Deiner „Komfortzone“ heraustrittst.
Jeder, der sich schon einmal eine schlechte Gewohnheit abgewöhnen wollte, weiß wie schwer das ist. Je länger Du Dir ein gewisses Verhalten antrainiert hast, desto mehr Kraft kostet es, dagegen anzugehen. Die „Komfortzone“ ist wie eine solche schlechte Gewohnheit.

Wir machen es uns außerdem gerne bequem und leicht. Faul auf dem Sofa zu liegen, scheint nach einem langen Arbeitstag wesentlich verlockender, als neue Aufgaben anzugehen. Das Trägheitsgesetz schlägt voll zu. Denn ein ruhender Gegenstand neigt dazu, sich nicht zu bewegen, während ein sich schon bewegender Gegenstand in Bewegung bleibt. Das bedeutet aber auch, dass nach dem Aufstehen vom Sofa schon der schwerste Schritt getan ist.

Während antrainierte Gewohnheiten und Faulheit Dich eher davon abhalten, Dinge zu machen, zu denen Du einfach keine Lust hast, stoppt Dich der letzte Faktor selbst bei höchster Motivation. Es ist die Angst vor Neuem. Sie ist der Hauptgrund, warum es uns so schwer fällt, die „Komfortzone“ zu verlassen. Aber wenn Du dieses Unwohlsein besiegen kannst und Dich neuen Herausforderungen stellst, hat das so viele Vorteile:

  • Entwicklung: Du verbesserst Dich als Mensch. Unbekanntem gegenüber zu treten, stärkt Deinen Charakter und lässt Dich reifen.
  • Erlebnis: Du machst aufregende Erfahrungen und kannst Dich immer auf neue Abenteuer freuen. Du wirst immer neue Horizonte entdecken.
  • Spannung: Langeweile gehört der Vergangenheit an, wenn Du immer offen für Neues bist und alte Routinen durchbrichst.
  • Selbstbewusstsein: Je mehr Grenzen Du überwindest, desto mehr Selbstachtung und –zufriedenheit mit Dir selbst wirst Du haben.
  • Interessant: Wer viel erlebt und ständig neue Erfahrungen macht, kann viele interessante Geschichten erzählen und ist ein begehrter Gast.
  • Kreativität: Neue Aufgaben erfordern bessere Ideen und Lösungen. Nur so lernst Du mehr!
  • Energie: Du fühlst Dich voller Energie und befreit, wenn Du große Herausforderungen gemeistert hast.
Menü schließen